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Vom Samen bis zum Endprodukt
 
 
Ein großes Anliegen ist uns der geschlossene Kreislauf d.h. alle Arbeitsschritte von der Samenproduktion über die Aufzucht der Jungpflanzen bis zur Verpackung der fertigen Produkte wickeln sich auf dem Hof ab. Die einzelnen Arbeiten bewältigen wir großteils von Hand.
 
Zu unseren Erzeugnissen zählen Kräuterteemischungen, Gewürzmischungen, Einzelkräuter, Gewürze, Kräuterkissen, Duftsäckchen und Kräuterbäder.
 
 
Weiters produzieren wir Kräutersalze, Suppengewürze und verschiedene Kräutersirupe.
 
Für unsere hochwertigen Kosmetikprodukte (verschiedene Kräutersalben, Massageöl, Shampoo…) hingegen wenden wir uns an ein autorisiertes Labor, da in Italien sehr strenge Gesetze in diesem Bereich herrschen.
 
Jahresablauf
 
 
 
Bereits im Dezember beginnt die Aussaat im beheizten Gewächshaus.
 
Im Frühjahr werden die Felder bepflanzt und schon bald kann die erste Ernte beginnen.
 
 
Das Pflücken der Blüten nimmt am meisten Zeit in Anspruch, da dies nur von Hand vorgenommen werden kann.
 
 
Die Blattkräuter schneiden wir in den Morgenstunden, um eine Qualitätsverminderung zu vermeiden. Anschließend wird den Kräutern bei niedriger Temperatur die Feuchtigkeit auf schonende Weise entzogen. Dies geschieht mit Hilfe unserer Entfeuchtungsanlage.
 
Es ist wichtig, dass die Trocknung schnell geht (d.h. in ca. 24 bis 40 Stunden je nach Kraut) und dass die Temperatur nicht über 30°C steigt. Nur auf diese Art und Weise bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten und wir können von hochwertigen Kräuterprodukten sprechen.
 
Zum Schluss werden die getrockneten Kräuter in Papiersäcken kühl, trocken und dunkel gelagert.
 
Je nach Bedarf werden dann verschiedene Tee- oder Gewürzmischungen zusammengestellt und abgefüllt. Die Verpackung der Säckchen bzw. Schachteln für den Verkauf geschieht noch von Hand und ist sehr zeitaufwendig.
 
Doch für die Erzeugung von einwandfreien Qualitätsprodukten braucht es nicht nur viel Zeit und Freude, sondern vor allem viel Sorgfalt und eine schonende Verarbeitungsweise.
 
 
Das Gewächshaus
 
Im beheizbaren Gewächshaus wird rund ums Jahr gearbeitet. Bereits im Dezember beginnt die Aussaat, dann wird pikiert, getopft, und ab April werden die über 500 verschiedenen Jungpflanzen zum Verkauf angeboten. Im März beginnt die Bepflanzung der Felder und im Gewächshaus wird wieder Platz frei für Neues.
 
Das Folienkalthaus
 
Ins Folienkalthaus werden die kleinen Pflänzchen, bevor sie ins Freie gebracht werden, zum Abhärten gebracht. Dieses Kalthaus ist mit einem doppelten Foliendach bedeckt. Zwischen den Folien zirkuliert Luft. Dies ist eine relativ neue Methode, um das Haus vor Kälte zu schützen bzw. zu isolieren.
 
Die Kakteensammlung
 
Eine Leidenschaft von Cornelia sind Kakteen. Jahr für Jahr erweitert sie auch ihre Sammlung an bekannten und außergewöhnlichen Kakteen. Mittlerweile besteht ihre Sammlung aus rund 100 Sorten. Diese werden zum Teil vermehrt und zum Kauf angeboten.
 
Im Frühjahr werden die Kakteen ins Freie gebracht und gepflanzt. Im Sommer werden sie dort gepflegt. Bevor der erste Frost kommt, werden die Kakteen wieder ausgegraben und in den Winterschutz zurückgebracht.
 
In den kalten Monaten (bei Temperaturen bis +5°) brauchen die meisten Kakteen kein Wasser. Ist die Temperatur höher als +5°, müssen die Fettpflanzen jedoch ab und zu bewässert werden. Die Ruhe- und Kühlphase ist für die Blütenbildung sehr wichtig.
 
Beschreibung der Kräuterfelder
 
Alle unsere Felder haben einen Namen. Diese Namen sagen etwas über die Bodenbeschaffenheit aus. z.B. ist das Feld „Alchemilla“ eher feucht und lehmig. Auf diesem Feld befinden sich Kräuter, die Feuchtigkeit lieben, wie zum Beispiel Frauenmantel oder Schlüsselblume.
 
Weide Oberseite
 
Sandiger Lehmboden (Feld seit 2001 in Terrassen angelegt, um die Arbeit zu erleichtern) für Kulturen wie Purpursonnenhut, Kornblumen, Himbeeren usw.
 
Spargelacker
 
Sandboden: Sonnenhang für Spargelanbau bestens geeignet.
 
„Kirchlacker“
 
Steiniger, sandiger Lehmboden für einjährige Kulturen wie Kornblumen, Buchweizen, usw.
 
„mittelter Acker“
 
Steiniger, sandiger Lehmboden für einjährige Kulturen wie Brotklee, Kamille, usw.
 
Neue, in Terrassen angelegte Felder (seit 2008 bzw. 2010)
 
Schlossacker alt
 
Lehmiger Boden mit Sand vermischt für Pflanzen wie Koriander, Kümmel, Brotklee usw.
 
Thymus
 
Sandboden, für Trockenheit und Sonne liebende Kulturen wie Thymian, Majoran und Salbei.
 
Lavandula
 
Sandboden, für Trockenheit und Sonne liebende Pflanzen wie Lavendel und Königskerze.
 
Melissa
 
Sehr nährstoffreicher Boden aus Lehm mit Sand vermischt für Pflanzen wie Melisse, Apfelminze und Eibisch.
 
Veronika
 
Nährstoffreicher Boden aus Lehm mit Sand vermischt für Ehrenpreis, Orangenminze, Schnittlauch usw.
 
Urtica
 
Lehmiger Boden mit Sand vermischt, auch sehr nährstoffreich für Brennnessel, Goldmelisse, amerikanische Wiesenarnika usw.
 
Mentha
 
Sehr nährstoffreicher Boden aus Lehm mit Sand vermischt für Pflanzen wie Pfefferminze, Hillaryminze, weiße Melisse usw.
 
Levistico
 
Lehmiger Boden mit Sand vermischt für Maggikraut usw.
 
Suptus
 
Lehmiger Boden mit Sand vermischt, sehr warmes Plätzchen mit wenig Durchzug für besonders Wärme liebende Pflanzen wie Origano, Ysop, dalmatinischer Salbei usw.
 
Supra
 
Lehmiger Boden mit Sand vermischt, sehr warmes Plätzchen mit wenig Durchzug für besonders Wärme liebende Pflanzen wie Ringelblume, Melisse, Sonnenblumen usw.
 
Sandegg
 
Unser „Meer“: reiner Sandboden mit mediterranem Klima für Pflanzen wie Basilikum, Chili, Bohnenkraut usw.
 
 
Kontakt
 
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